Katholisch: Ein Begriff im semantischen Wandel


Der Begriff "katholisch" stammt nicht vom Papst,
sondern von Ignatius v. Antiochien.
Dieser war Bischof von Antiochien, im antiken Syrien, in der heutigen Türkei.

Damals entwickelten sich viele Kirchen neu, und man stellte fest,
das alle katholisch wahren. "Katholisch" heisst nichts anderes, als "universell".
Die Kirche sah sich global ausgerichtet, im Gegensatz zum damaligen Judentum.

Erst in Europa entwickelte sich eine religiös-fundamentalistisch Einschränkung zum Begriff "katholisch durch Einheit in Christus, durch Christus".


Heute prangt auf jedem Besitztum der Papstkirche das Wort "Katholisch", als sei dies normal.
Wie vertrauenswürdig ist eine Kirche, die nicht einmal ihren Namen nennen kann ?

Abraham, Jesus und Erneuerer des Glaubens vor kirchlicher Vereinnahmung, Arroganz und Stolz, waren keine Katholiken.

Der Begriff "katholisch" ist für die Bibel irrelevant.
Und Abraham war auch kein Katholik, nicht einmal Jesus oder Petrus.
Und Paulus widersetzte sich heftigst dem Heilsdenken Petri bzgl. einer religiösen Gruppe und deren Vorbilder.

Und selbst der Katechismus der Papstkirche kommt nicht umhin zugeben zu müssen,
dass es Ignatius v. Antiochien war, der diesen Begriff prägte. Sein damaliger Sinn:
"Wo Christus ist, da ist die katholische Kirche."

Aus dem geistigen Lehrsatz von Ignatius, wurde nach und nach Anspruchsdenken religiöser Organisationseinheiten:
Das gilt in Fülle für uns ! Für andere, wenn überhaupt, nur eingeschränkt.

In den elend langen Jahren der "Heilsgeschichte" dieser Kirche, hat diese Kirche diese Aussage immer weiter eingeengt auf die Organisationseinheit Papstkirche von Rom.

Der Katechismus der Papstkirche schränkt gekonnt an verschiedenen Stellen immer weiter ein:
(837): "gehören voll nur die, welche sichtbar sich eingliedern liesen im Gefüge Papst und Bischöfe ..."
(837): "sich eingliedern lassen in die kirchliche Leitung ..."
(837): "Nicht gerettet wird, wer nur mit dem Leib in der Kirche ist, nicht aber sein Herz an sie verliert ..." (Psychotechniken der seelischen Unterordnung und religiösen Bevormundung)

Religiöser Fundamentalismus ist nur noch vergleichbar mit Nationalismus:
Wo Deutsche sind ist Deutschland.
Vollkommene Deutsche sind leider aber nur die, welche sich eingliedern lassen in das Gefüge eines Kulturbereichs.
Nicht gerettet wird, dessen Herz nicht diesem Kulturbereichs gehört.

Der sich im Katechismus verteilt aufbauende (vernetzte) Fundamentalisierung spitzt sich weiter zu:
(846): "Außerhalb der Kirche kein Heil"
(843): Ausgerechnet die Papstkirche mit ihren Bildern von Gott, diffamiert andere Religionen als "Suche im Schatten und in Bildern".

Somit wäre auch Abraham kein Heil möglich, durch den laut Bibel Gott die Welt gesegnet hat ... allen stolzen "Urbi-et-Orbi" Kundgebungen zum Trotz.
Letztlich spricht diese Form der katholischen Kirche anderen Religionen das Recht auf rechten Glauben ab. Allen Beschwichtigungen zum Trotz.

Und letztlich lästert die Kirche Gott, indem sie sich auf dessen Richtertron setzt. Nicht nur innerhalb des Christentums,
gegen andere Kirchen. Aber vor allem GEZ-Staatsmedien, halten ihre Hand über die Papstkirche. Geschichte ist Wiederholung moralischer Fallstricke.

Der Trick der Papstkirche:
Ihre Rechtfertigung bezieht sie alleine aus Jesus Christus.
Da andere Religionen hier keinen Bedarf anmelden, kann der Vatikan Gemeinsamkeiten medial zentrieren.
Fairness heucheln, aber im christlichen Bereich treten - ohne das dies andere Religionen schmerzen muss.

Der vorläufige Schlußstrich der Kirche der Apartheid
ist die Aberkennung der lutheranischen Kirche als Kirche (im Papst-Papier mit dem schönen Namen "Dominus Iesus", 6. August 2000)

Die Ökumene ist gescheitert. Sie ist für den Vatikan nur ein Aushängeschild im Spiel um öffentliche Meinungsbildung.
In Wahrheit verfolgt er langfristig sein altes Apartheitsdenken - die anderen sind der Papstkirche nicht ebenbürdig.
Da der Islam derzeit zu druckvoll ist, vergeht man sich eben an der Christenheit, des Welt-Katholizismus (um in der Sprache nicht-römischer Kirchenväter zu bleiben).

Leider hält der GEZ-Staatssender ZDF seine schützende Hand über diese Kirche der Apartheid
und verklärt sie mit ihren betörenden Zeremonien und Selbstbezichtigungen.
ARD & ZDF (beides GEZ-Staatsmedien) sind die Kreuzfahrer der Papstkirche in der Moderne
und Spalter der Religion und des Christentums.


Es handelt sich um Gesinnungsdelikte, wie sich viele machtvolle Journalisten als Mitglieder der Papstkirche outen.